Was lange währt, wird endlich gut: Am Dienstagvormittag haben die Delegierten den Agendapunkt 1.23 (Amateurfunkzuweisung bei 472-479 kHz) formal durchgebracht. Die erste Lesung des überarbeiteten Textes war bereits um 9.45 Uhr beendet, wie IARU-Region 1-Präsident Hans Blondeel Timmerman, PB2T aus Genf berichtet. Die zweite Lesung des Textes fand unmittelbar anschliessend statt.
Mit der Unterzeichnung der Final Acts der WRC-12 durch die nationalen Vertreter am Freitag, dem 17. Februar erlangt die Zuweisung dann formelle Gültigkeit. Offen ist derzeit noch, ab wann die Funkamateure in der Schweiz das Band nutzen dürfen. Eine Anfrage beim Leiter Gruppe Prüfungen und Konzessionen des BAKOM, Andreas Hager ist derzeit hängig.
Hamnews.ch bringt in Kürze ein ausführliches Interview mit Ulrich Müller, DK4VW zu diesem Thema. DK4VW ist Vorsitzender des HF-Kommitees C4 der IARU-Region 1, Kurzwellenreferent beim Deutschen Amateur-Radio Club DARC und offizielles Mitglied der deutschen Delegation an der WRC-12.
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Hallo
Ich werde da wohl mit klasse E nicht Funken dürfen.Aber das Problem ist wohl das die meisten TX ohne Modifizierung da nur RX können TX ist bei EU Geräten da meist gesperrt
ich weiß du Werst sagen das muss man als Funkamateur selber machen können,Aber die heutigen Geräten haben meist SMD da scheuen einige om s zurück ist ein Fall für sich
aber ich beobachte das geschehen mit den neuen Bereich und freue mich auf dein Erfahrungsbericht
weiß man schon wann es in DL national modifiziert wird
Stefan DO3HS /DN8HS
Wunderbar. Was gibt es Spannenderes als einen neuen Frequenzbereich und/oder neue Betriebsarten zu erforschen! Ich hoffe auf eine rege Beteiligung von Schweizer Stationen. Danke Dennis für die ausgezeichnete Berichterstattung über das Geschehen in Genf.
In diesem Zusammenhang beschäftigt mich aber noch eine Frage: Bei deiner Umfrage, lieber Dennis, über das Interesse an der WRC-12, gaben immerhin vier Leser an, sich nicht für die Vorgänge an der WRC zu interessieren. Was ist der Grund für das Desinteresse? Vielleicht kann sich ja einer der Beteiligten hier melden. Denn diese Radiokonferenzen sind für uns Funkamateure von vitaler Bedeutung. Es geht ja nicht bloss um 472kHz – jedes bestehende Amateurfunkband kann grundsätzlich jederzeit in Frage gestellt werden. Betrachtet man die Geschichte dieser Konferenzen, so sieht man, dass wir im Laufe der Zeit nicht nur neue Bänder gewonnen, sondern auch Bänder oder Abschnitte davon verloren haben, oder plötzlich mit anderen Diensten teilen mussten. Frequenzen sind und waren ein begehrtes Gut, und gesichert ist gar nichts. Das betrifft nicht etwa nur UKW und Mikrowellen Bänder. Ich denke da zum Beispiel an die abwechslungsreiche Geschichte des 160m-Bandes und kann mich gut an die Zeit erinnern, wo dort unsere Sendeleistung auf 10W begrenzt war, gefolgt von einer Periode mit einer Beschränkung auf 1810-1850. Oder wer weiss heute noch, dass das 20m Band mal bis 14400 und das 10m Band bis 30000 kHz ging? Oder dass wir das 15m Band erst 1947 in Atlantic City erhielten. Eher bekannt dürfte wohl der Umstand sein, wieso 12m, 17m und 30m WARC-Bänder genannt werden.
Anton, HB9ASB